
Sieben Wochen vor ihrer Prüfung haben die Teilnehmer des aktuellen Modellbauer-Meisterkurses an der Bundesfachschule Modell- und Formenbau an der Holzfachschule Bad Wildungen ein mehrtägiges
Kunststoff-Seminar absolviert. Die sieben angehenden Modellbauermeister beschäftigen sich dabei mit Grundlagen der Kunststoffverarbeitung, insbesondere mit Flüssigpolymeren und dem
Composite-Aufbau.
Seit Montag sind dazu Experten der Firma Rampf an der Holzfachschule zu Gast. Vertreten wird das Unternehmen durch Matthias Traxel, Technical Service Expert, und Anja Schenk, Application
Technician. Ebenfalls vor Ort ist Andreas Lange von Münch Chemie, der das Thema Oberflächenversiegelung vertieft. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Fragen zur Formversiegelung, ihrer Wirkweise
sowie der Vergleich versiegelter und unversiegelter Oberflächen.
Zur Veranschaulichung der Versiegelung kommt auch ein Mikroskop mit Kamera zum Einsatz, das Aufnahmen mit bis zu 1000-facher Vergrößerung ermöglicht. So lassen sich Oberflächenstrukturen
detailliert sichtbar machen und die Auswirkungen auf unterschiedlichen Materialien anschaulich vergleichen.
Betreut wird der Meisterkurs von Dozent Carsten Fritzsching. Die Teilnehmer bereiten sich seit Januar an der Holzfachschule auf ihre Meisterprüfung vor.
Die Firma Rampf unterstützt die Aus- und Weiterbildung der Bundesfachschule Modell- und Formenbau seit mehr als 20 Jahren. Neben fachlicher Begleitung stellt das Unternehmen auch Blockmaterialien
zur Verfügung, die sowohl in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung als auch in den Vorbereitungskursen auf die Modellbauermeisterprüfung eingesetzt werden.
