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Willkommen auf der Seite des Fachbereichs Technologietransfer

Die TT-Stelle ist innerhalb der Holzfachschule mit der Verwaltung, den Fachbereichen und Netzwerkmanagern sowie dem Zentrum für Holz, Energie, Umwelt und Sicherheit (ZHEUS) vernetzt und erfüllt eine Reihe von Querschnittsaufgaben. Voraussetzung für die Förderung eines Kompetenzzentrums für die Holzwirtschaft war die TT-Stelle. Sie unterstützt den Auf- und Ausbau des Kompetenzzentrums sowie Aktivitäten und Entwicklungen der Holzfachschule.

Was bedeutet Technologietransfer?

Technologie-Transfer bedeutet neue Werkstoffe und Arbeitsverfahren im Handwerk bekannt zu machen und in die Praxis zu übertragen. Im Gegensatz zur Industrie verfügen Unternehmen des Handwerks und der Holzwirtschaft meist nicht über ausreichend Ressourcen für eigene Forschung & Entwicklung. Innovationen entstehen hier eher zufällig. Für die Markteinführung innovativer Produkte fehlen häufig strategische Kooperationen oder eigene Vertriebsstrukturen. 

Bereits in 1989 wurde der Modellversuch „Technologie-Transfer im Handwerk“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gestartet und durch das Heinz-Piest-Institut (HPI) für Handwerkstechnik an der Universität Hannover wissenschaftlich betreut. Ziel war es, die Wettbewerbs- und Entwicklungsfähigkeit des Handwerks zu stärken. 
Ab August 2005 ist der Modellversuch abgelöst worden durch das Programm zur Förderung von Beratern für Innovation und Technologie, so genannte Innovationsbeauftragte. 
Heute sind bundesweit 66 Innovationsbeauftragte in 43 Kammern, Verbänden und Bildungseinrichtungen aktiv und als tt-net organisiert.
1999 wurde Technologie-Transfer Holzwirtschaft an der Holzfachschule Bad Wildungen e.V. als erste holzwirtschaftliche Technologieberatung bei einem privaten und gemeinnützigen Bildungsträger angesiedelt. Die bundesweiten Dienstleistungen der Holzfachschule für Betriebe, Zulieferer und Multiplikatoren der Holzwirtschaft und des Handwerks bildeten die Grundlage für die Einrichtung dieser Stelle.

 

Aktuelles

April 2012

Präsentation auf der Forst-Live in Offenburg vom 13.04.2012 - 15.04.2012

Auf dem Stand 129 der Forst-Live in Offenburg vom 13. – 15. April 2012 präsentieren Bundesverband Brennholzhandel und –produktion e.V.  und Holzfachschule Bad Wildungen die Ergebnisse des gemeinsamen ESF-Projektes „Gescheites Brennholz“ und Wissens-DVD „Brennholz“ sowie Prüfmethoden zur Qualität von Scheitholz. Die Fortbildungsreihe für Brennholzbetriebe wird auch nach Abschluss des Projektes fortgeführt; Fachkundehefte sowie die Wissens-DVD können gegen Schutzgebühr angefragt werden (Infoflyer).

 

März 2012

Gewinner des Bundespreises 2012 

für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk

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Das KORA FT 11 Fenstersystem IV78/IV90 entwickelt von Dipl.-Ing. Dittmar Siebert an der Holzfachschule Bad Wildungen gewinnt den Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen 2012. Der Preis wurde am Sonntag den 18. März auf der IHM (Internationalen Handwerksmesse München) vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) verliehen.
Dieses Fertigungsverfahren wurde zuerst auf den Hessischen Fenstertagen im November 2011 live in einem Workshop den interessierten hessischen Fachleuten und Handwerkern anschaulich vorgeführt. Das jetzt prämierte Entwicklungsziel von KORA FT 11 ist, mit möglichst wenig Investitionsaufwand für Maschinen und Werkzeuge moderne Fenstersysteme mit Varianten auf einem fünfwelligen programmgesteuerten Profilfräsautomaten und auf einem CNC Flächenbearbeitungszentrum mit maximaler Effizienz produzieren zu können. Entstanden ist ein völlig neu entwickeltes, einzigartiges, optimiertes, in der Stärke von 78 bis 90 mm stufenlos verstellbares Holzfenstersystem.
In diesem werden einige, neue, wegweisende, innovative Weiterentwicklungen hinsichtlich Profilierung, Systemtechnik und Fertigungsverfahren vereint. Die Kombination und symbiotischen Wechselwirkungen von ineinander greifenden Neuentwicklungen schaffen ein hochflexible, leistungsfähige, kostengünstige Fenstersysteme. Diese genügen den derzeitigen und auch künftigen Anforderungen der EnEV.
Ganz neu und bisher nicht möglich ist die Verbindung von traditioneller rahmenweiser Fertigung und hochmoderner, kostensparender Einzelteilfertigung durch flexible CNC Anwendung, wobei die Vorteile der jeweiligen Verfahren je nach Anwendungsfall auf Knopfdruck genutzt und die Nachteile ausgeschlossen werden können. Eine langsame, angepaßte, risikoarme Umstellung von insbesondere kleineren Handwerksbetrieben auf kostensparende, hochmoderne, qualitätsverbessernde Verfahren ist dadurch nun möglich geworden.
Zudem sind durch Optimierungen und Neuentwicklungen in vielen Bereichen vielschichtige Kosteneinsparungen bei dem traditionellen Verfahren und insbesondere bei dem modernen Verfahren der Lose-Stab Fertigung von bis zu 30 % möglich. Das Stichwort ist Komplettbearbeitung von allen Teilen einschließlich des völlig neuentwickelten Verfahrens zur Fertigung von überfälzten Glasleisten auf dem CNC Flächenbearbeitungszentrum. Dadurch fallen alle Arbeitsgänge nach der maschinellen Bearbeitung bis zur Oberfläche weg. Das ausgefeilte System und die Profilgebung machen es möglich, dass alle für die Fenster notwendigen Fensterteile und Leisten aus einer einzigen Rohkantel
ausgetrennt werden können. Dies senkt den Rohholzeinsatz und Verschnitt erheblich. Durch die Komplettbearbeitung auf nur zwei Maschinen ist weniger Raum, Heizung, Absaugung, Druckluft, elektrische Energie notwendig. Die Investitions-, Fertigungs-, Materialkosten sind bei relativ hoher Leistung und Flexibilität niedrig.
Durch die moderne zukunftsweisende Profilgebung aber auch durch die neuen Verfahren erhöhen sich die Produkt- und Verarbeitungsqualität mit sicherer Vermeidung bisheriger Verarbeitungsfehler. Bei der Einzelteilfertigung werden z. B. alle Teile sechsseitig oberflächenbehandelt mit Schutz von sensiblen Hirnholzflächen, was einer Hohlraumkonservierung beim Automobil gleichkommt. Dies verbessert erheblich die Dauerhaftigkeit von Holzfenstern mit Entschärfung des Problempunktes Kapillarfuge.
Dieses Fenstersystem steht für wegweisende Innovationskraft, die besonders kleineren und mittleren Fensterbaubetrieben den Weg zu spürbaren Kostenvorteilen ebnet und damit wertvolle Impulse für die zukunftsorientierte Aufstellung dieser Unternehmen bietet.
Weitere Informationen, Bilder und Videos finden Sie hier

 

August 2011

Kooperation mit KWF-Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V.

Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) und die Holzfachschule Bad Wildungen e.V. haben am 11. August 2011 in Bad Wildungen eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung von Maßnahmen zur Aus-, Fort- und Weiterbildung, Projektarbeit und Wissenstransfer vereinbart. Ziel der Kooperation ist es u.a., qualifizierte Fortbildungsangebote, Lehr- und Informationsmedien für diejenigen Berufe zu entwickeln, die sich mit der Produktion von Holzbrennstoffen befassen. Beide Institutionen unterstützen sich außerdem bei der angewandten Forschung und Entwicklung zu Verfahren der Holzbrennstoffproduktion.

Das KWF und die Holzfachschule Bad Wildungen haben damit den Grundstein zu einem Konzept zur qualifizierenden Aus-, Fort- und Weiterbildung für Beschäftigte und Betriebe in der Brennholzwirtschaft und die Verwendung von Holzbrennstoffen berührenden Berufe aus Land-, Forst-, Holzwirtschaft und Handwerk sowie Studierende an Hochschulen gelegt. Dieses Konzept wird gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Die Kooperation umfasst außerdem gemeinsame Messeauftritte und die Öffentlichkeitsarbeit sowieso das gemeinsame Nutzen der jeweiligen internationalen Kontakte.

Der Kooperationsvertrag ist ein Resultat der guten Zusammenarbeit im ESF-Projekt „Gescheites Brennholz“. Ziel dieses Projektes ist es, praxisorientierte Lehrgänge und Informationen für Arbeits- und Gesundheitsschutz, Trocknung und Feuchtebestimmung sowie Qualitätssicherung von Brennholz zu entwickeln. Die praxisorientierten Lehrgänge mit kurzem Theorieteil und umfangreichen Übungen dauern jeweils zwei Tage und werden in der Holzfachschule Bad Wildungen durchgeführt. Als nächster Termin ist 27.2. – 2.3.2012 geplant.

Die Seminarreihe besteht aus drei Modulen: „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Brennholzbetrieb“, „Trocknung und Feuchtemessung von Scheitholz“ und „Normung, Messtechnik und Qualitätssicherung von Scheitholz“. Das KWF hat sich dabei mit dem Modul „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Brennholzbetrieb“ beschäftigt. Auf der LIGNA 2009 und 2011 wurden erste Ergebnisse gemeinsam präsentiert.

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von links: Dipl.-Ing. Heinz Moering, Direktor und Schulleiter der Holzfachschule, Dipl.-Holzwirt Georg Krämer, Berater für Innovation und Technologie der Holzfachschule,  PD Dr. Ute Seeling, Geschäftsführende Direktorin des KWF, Dipl.-Forst-Ing. Bernd Heinrich, Leiter des Fachressorts „Bioenergie und Stoffkreisläufe“ im KWF