Willkommen auf der Seite des Fachbereichs TechnologietransferDie TT-Stelle ist innerhalb der Holzfachschule mit der Verwaltung, den Fachbereichen und Netzwerkmanagern sowie dem Zentrum für Holz, Energie, Umwelt und Sicherheit (ZHEUS) vernetzt und erfüllt eine Reihe von Querschnittsaufgaben. Voraussetzung für die Förderung eines Kompetenzzentrums für die Holzwirtschaft war die TT-Stelle. Sie unterstützt den Auf- und Ausbau des Kompetenzzentrums sowie Aktivitäten und Entwicklungen der Holzfachschule. Was bedeutet Technologietransfer?Technologie-Transfer bedeutet neue Werkstoffe und Arbeitsverfahren im Handwerk bekannt zu machen und in die Praxis zu übertragen. Im Gegensatz zur Industrie verfügen Unternehmen des Handwerks und der Holzwirtschaft meist nicht über ausreichend Ressourcen für eigene Forschung & Entwicklung. Innovationen entstehen hier eher zufällig. Für die Markteinführung innovativer Produkte fehlen häufig strategische Kooperationen oder eigene Vertriebsstrukturen. AktuellesDas Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) und die Holzfachschule Bad Wildungen e.V. haben am 11. August 2011 in Bad Wildungen eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung von Maßnahmen zur Aus-, Fort- und Weiterbildung, Projektarbeit und Wissenstransfer vereinbart. Ziel der Kooperation ist es u.a., qualifizierte Fortbildungsangebote, Lehr- und Informationsmedien für diejenigen Berufe zu entwickeln, die sich mit der Produktion von Holzbrennstoffen befassen. Beide Institutionen unterstützen sich außerdem bei der angewandten Forschung und Entwicklung zu Verfahren der Holzbrennstoffproduktion. Das KWF und die Holzfachschule Bad Wildungen haben damit den Grundstein zu einem Konzept zur qualifizierenden Aus-, Fort- und Weiterbildung für Beschäftigte und Betriebe in der Brennholzwirtschaft und die Verwendung von Holzbrennstoffen berührenden Berufe aus Land-, Forst-, Holzwirtschaft und Handwerk sowie Studierende an Hochschulen gelegt. Dieses Konzept wird gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Die Kooperation umfasst außerdem gemeinsame Messeauftritte und die Öffentlichkeitsarbeit sowieso das gemeinsame Nutzen der jeweiligen internationalen Kontakte. Der Kooperationsvertrag ist ein Resultat der guten Zusammenarbeit im ESF-Projekt „Gescheites Brennholz“. Ziel dieses Projektes ist es, praxisorientierte Lehrgänge und Informationen für Arbeits- und Gesundheitsschutz, Trocknung und Feuchtebestimmung sowie Qualitätssicherung von Brennholz zu entwickeln. Die praxisorientierten Lehrgänge mit kurzem Theorieteil und umfangreichen Übungen dauern jeweils zwei Tage und werden in der Holzfachschule Bad Wildungen durchgeführt. Als nächster Termin ist 27.2. – 2.3.2012 geplant. Die Seminarreihe besteht aus drei Modulen: „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Brennholzbetrieb“, „Trocknung und Feuchtemessung von Scheitholz“ und „Normung, Messtechnik und Qualitätssicherung von Scheitholz“. Das KWF hat sich dabei mit dem Modul „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Brennholzbetrieb“ beschäftigt. Auf der LIGNA 2009 und 2011 wurden erste Ergebnisse gemeinsam präsentiert.
von links: Dipl.-Ing. Heinz Moering, Direktor und Schulleiter der Holzfachschule, Dipl.-Holzwirt Georg Krämer, Berater für Innovation und Technologie der Holzfachschule, PD Dr. Ute Seeling, Geschäftsführende Direktorin des KWF, Dipl.-Forst-Ing. Bernd Heinrich, Leiter des Fachressorts „Bioenergie und Stoffkreisläufe“ im KWF
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